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"„ART Jacquard-Inspirationen“ -
Ergebnisse einer textilen Ausschreibung mit Mustern von
Jacquard- und Möbelstoffen "
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Sonderausstellung vom 25. September bis 14. November 2010
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Im Rahmen der diesjährigen 500-Jahrfeier unserer
Textilstadt Hohenstein-Ernstthal entstand die Idee, eine textile
Ausschreibung zu initiieren. Unter Verwendung der von uns zur
Verfügung gestellten Musterstücke der ehemaligen Jacquard- und
Möbelstoffweberei sollte ein textiles Objekt entstehen, in Größe
und Techniken frei zu wählen.
Die Verarbeitung der schweren Jacquard-stoffe war für alle eine
besondere Herausforderung. Über die Vielfalt der textilen
Objekte, die uns erreichten, waren wir sehr positiv überrascht.
In einer Bandbreite von Quilts, Mode, Taschen und Accessoires
bis hin zu
Mixed-Media Objekten zeigen 65 Teilnehmerinnen und ein
Teilnehmer insgesamt 86 textile Arbeiten unter internationale
Beteiligung aus Norwegen, Lettland und der Schweiz. |
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Neben dem üblichen Patchwork und Quilten kamen auch
Filzen, Applizieren, Färben und Drucken, Schichtungen, Weben,
Sticken u. v. a. als textile Techniken zum Einsatz.
Die Ergebnisse zeigen wie kreativ, originell oder in ihrer
Schönheit, die alten Jacquardstoffe neu in Szene gesetzt werden
können. Einige Werke wecken Erinnerungen an die Sofadecke aus
Omas Zeiten, andere gehen ganz neue Wege und verblüffen mit
Ideen, die man den alten Stoffen nicht gleich ansieht.
Lassen Sie sich überraschen, wie die TeilnehmerInnen unseren
Jacquardstoffen einen Auftritt in neuem, oft ungewöhnlichen
Gewand verschafft haben. |
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"500 Bücher von
Hohenstein-Ernstthaler Autoren"
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Sonderausstellung vom 29. Mai bis 29. August 2010
anlässlich des Stadtjubiläums "500 Jahre Stadt Hohenstein"
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Anlässlich der 500-Jahrfeier in
Hohenstein-Ernstthal stellte der Ortschronist Wolfgang Hallmann
eine Ausstellung mit Büchern von Hohensteiner Autoren zusammen.
Geplant war es, 500 Bücher zusammen zu bekommen. Doch es wurden
weitaus mehr. Aus allen Bereichen fanden sich alte und neue
Bücher und es finden sich immer noch welche an.Natürlich sind
auch Karl Mays Werke mit dabei, aber es sind auch philosophische
und naturwissenschaftliche Bände zu sehen - Romane,
Gedichtbände und Anthologien und viele mehr. |
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"Hohensteiner Ansichten"
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Sonderausstellung vom 27. Februar bis 25. April 2010
zum 500-jährigen Stadtjubiläum
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Die Ausstellung beleuchtet anhand
zahlreicher Fotos ab 1870 bis in die DDR-Jahre hinein die
stadtgeschichtliche Entwicklung von Hohenstein in diesem
Zeitraum.
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Schwerpunkte sind:
Rathaus und Altmarkt, Kirche
Markttreiben, Handel und Gewerbe
Mobilität mit Ochs, Pferd, Eisenbahn und Straßenbahn
Textilstadt,
Parkanlagen, Hüttengrund, Pfaffenberg und Berggasthaus,
Gaststätten
Park- und Grünanlagen
Stadtbrände, Post, Kino, Stadtbad u. v. m.
Den einzelnen Fotopositionen sind z. T.
auch Exponate zugeordnet, die den entsprechenden Inhalt
widerspiegeln:
so. z. B. das Modell des Hohensteiner Altmarktes um 1980 sowie
des Güterschuppens nebst Schienenfahrzeugen der
Überlandstraßenbahn u. a. |
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Die Fotos stammen aus der Postkartensammlung von Jens Schilling,
dem Stadtarchiv, von dem Ortschronisten Wolfgang Hallmann und
aus der noch bescheidenen Sammlung des TRM. |
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"Auto, Feuerwehr und Krahmer-Puppe -
Spielträume für Jung und Alt"
Weihnachtsausstellung |
Sonderausstellung vom 28. November 2009 bis 31. Januar 2010
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Unsere diesjährige Weihnachtsausstellung zeigt
die zwei typischen Spielzeugwelten für Jungen und Mädchen: Autos
und Puppen, hier im Besonderen Automodelle aus DDR-Produktion
und die Krahmer-Puppe
"Kuck in die Welt".
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DDR-Automodelle
Die Interessengemeinschaft Modelleisen-bahn für Kinder der Kindervereinigung
e. v. Glauchau beschäftigt sich neben dem großen Thema
Modelleisenbahn auch mit Modell-straßenfahrzeugen.
Vom Pferdefuhrwerk über PKW, Bus, Feuerwehr, Nutzfahrzeugen,
Militärfahrzeugen und LKW reicht die Palette der historischen
Modellfahrzeuge, die z. T. in Straßenlandschaften eingebettet
sind.
Die Fahrzeuge in den Maßstäben 1:87 und 1:200 entsprechen
den Maßstäben der Modelleisenbahnen HO sowie TT und sind als
Ergänzung für Modelleisenbahnen genutzt worden. Eine Kollektion
von Matchboxautos, die aus England in die DDR exportiert wurden
sowie eine funktionstüchtige Dampfmaschinenanlage und eine
Autorennbahn runden die Ausstellung ab.
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Krahmer-Puppen
Die Krahmer-Puppe verdankt ihre natürliche Form und
kindliche Gestaltung der Kinderliebe ihrer Schöpferin, der
international anerkannten Kunst-handwerkerin Hildegard Krahmer
(1912 – 1985) aus Chemnitz.
Im kriegszerstörten Deutschland entwarf sie 1947 die ersten
Puppen für ihre beiden Kinder. Wenig später entwickelte sie
zusammen mit einem Holzschnitzer aus dem Erzgebirge mit viele
Liebe zum Detail eine robuste Puppe mit Holzkopf und gestopftem
Körper – fortan "Kuck in die Welt" genannt.
Nach über 60 Jahren wird die Krahmer-Puppe im familiengeführten
Kleinstunternehmen – noch genau wie damals - aus besten
Naturmaterialien hergestellt. Der Firmensitz ist heute in
Limbach-Oberfrohna.
In der Ausstellung sind ca. 25 historische Puppen aus den
Anfangsjahren und 90 Puppen aus der aktuellen Kollektion zu
sehen.
Die Puppen sind in Gruppen und in zwei großen Puppenhäusern zu
den unterschiedlichsten Themen gestaltet wie: Frühlingskinder,
Lausbuben, Winterkinder, "große Wäsche", Schulklasse,
International u. v. m.
Außerdem sind neun Märchenfiguren versteckt, die entdeckt und
erraten werden können.
Am 23. Dezember werden drei Gewinner ermittelt und erhalten von
uns Preise, u. a. das Sachsenring-Rennsportspiel. |
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"Gewebte Bilder in Seide" -
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Sonderausstellung vom 19. September bis 8. November 2009
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| Gezeigt werden ca. 100 in Seide
gewebte Bilder, die entweder gerahmt als Wandschmuck dienten
oder als Postkarten verschickt wurden. Die in Jacquardtechnik
gewebten Bilder waren als beliebte Raumdekoration ab etwa 1860
in Mode und erfreuten sich bis in die erste Hälfte des 20.
Jahrhunderts großer Beliebtheit. Sie sind Teil einer Zwickauer
Privatsammlung, die uns für die Ausstellung zur Verfügung
gestellt wurden.
Die Bilder stammen aus deutscher, französischer, schweizer
und italienischer Produktion. Von etwa 1860 bis nach 1900 ist
auch die einheimische Ernstthaler Firma Schaller bekannt, von
der einige Seidenbilder aus unserer Sammlung zu sehen sind.
Die Motivpalette reicht von Familienalltag, Kindern, Rokoko-
und Waldszenen über historische Ereignisse und Porträts bis hin
zu religiösen Motiven.
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Im Kontext dazu stehen Beispiele von gewebten Seidentapeten der Firma Eschke
Seidenmanufaktur aus Crimmitschau. Die nach historischen Befunden
rekonstruierten Gewebe mit großformatigen Blumen- und Rankenmustern entstehen
für die Restaurierung von Schlössern, Villen und herrschaftlichen Wohnräumen.
Von den „Neuen Pillnitzer Werkstätten“ werden heute wieder gewebte
Seidenbilder mit neuen Motiven hergestellt. In unserer Ausstellung wird u. a.
der nachgewebte Dresdner Fürstenzug in einem Format von 3,70 m Breite zu sehen
sein.
Aus der Produktion der Plauener Spinnhütte GmbH sind u. a. gotisch,
französisch und chinesisch inspirierte Wandbilder ausgestellt. |
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"Hey, heute morgen mach ich Hochzeit ..." -
Braut- und Abendmode im 20. Jahrhundert |
Sonderausstellung vom 4. Juli bis 30. August 2009
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| "Hochzeit machen" gehört zu den herausragenden Ereignissen im Leben eines
Menschen. In früheren Jahrzehnten wie auch heute ist die "hohe Zeit"; die
schönste Zeit im Festkreis des Lebens.
19 Brautkleider, vier Herrenanzüge und 19 Abendkleider widerspiegeln die
Modetendenzen bei Hochzeitsfesten im 20. Jahrhundert. Dabei wird der Bogen
gespannt von einem Brautkleid einer Hohenstein-Ernstthaler Fabrikantentochter
von 1903 bis zu Hochzeitspaaren Mitte der 1980er Jahre.
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In den Ereignissen um
die Hochzeiten lassen sich viele persönliche Erlebnisse in guten wie in
schlechten Zeiten ablesen. So heiratete eine junge Kriegswitwe 1948 ein zweites
Mal nun jedoch in einem schlichten schwarzen Kleid oder in Ermangelung von
Stoffen in der Nachkriegszeit wurde ein gebrauchtes Brautkleid aus der
Vorkriegszeit getragen. Zwei Brautkleider aus den 1960er Jahren wurden von den
Töchtern 25 Jahre später erneut zum schönsten Tag im Leben angezogen.
Zu den besonderen Exponaten zählen eine Braut in der Tracht der Altenburger
Marche mit dem Hormt, der Brautkrone sowie die Verarbeitung eines Brautkleides
von 1920 in einen Hochzeitsquilt.
Zahlreiche Accessoires wie Strümpfe, Handschuhe, Hüte, Schlipse und Kragen,
Taschen und Schuhe ergänzen die Braut- und Festbekleidung. |
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Die Nachgestaltung eines Geschenketisches um 1930, Hochzeitsgeschenke in den
DDR-Jahren, viele Fotos, Hochzeitszeitungen, Tafellieder, Glückwunschkarten,
Porzellan zur Silbernen und Goldenen Hochzeit u. a. erzählen von den
unterschiedlichen Hochzeitsbräuchen. |
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Pillen, Salben, Tropfen –
Apothekengeschichten |
Sonderausstellung vom 4. April bis 7. Juni 2009
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Der Beruf des Apothekers hat sich in den vergangenen Jahrzehnten grundlegend
gewandelt. Das ursprüngliche Herstellungsmonopol für Arzneimittel ist von der
Apotheke auf die pharmazeutische Industrie übergegangen. Heute steht die
Beratung von Patient und Arzt und die Abgabe der Medikamente im Vordergrund.
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Die Ausstellung zeigt anhand von Fotos und historischen
Gerätschaften die Geschichte der einheimischen Apotheken in
Hohenstein: Mohren-Apotheke , Ernstthal: Engel-Apotheke und
Oberlungwitz: Löwen-Apotheke auf.
Die originale vollplastische Figur des Mohren der
Mohren-Apotheke Hohenstein und seine Ursprungsgeschichte ist
Beispiel für die Apothekenwahrzeichen, mit denen sich viele
Apotheken schmückten.
Apothekengefäße aus Holz, Porzellan und Glas, Pillenbretter, Zäpfchengießformen,
Mörser und Tablettiermaschine u.a. dokumentieren die notwendigen handwerklichen
Tätigkeiten bei der Herstellung der Arzneien in früheren Zeiten. Thematisiert
wird der Bereich Abmessen und Wiegen mit Apotheker-waagen und Dosierlöffel.
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Die Gewinnung von arzneiwirksamen Stoffen aus Pflanzen bildet
einen Schwerpunkt in der Pharmazie. Apotheker fertigten während
ihrer Ausbildung zu Studienzwecken ein Herbarium mit
getrockneten Pflanzen. Der Apotheker Carl Friedrich Reichel
(1800 - 1860) aus der Hohensteiner Apotheke erstellte ein
umfangreiches Herbarium mit ca. 7.000 Pflanzen - vermutlich die
wohl größte noch erhaltene Sammlung dieser Art in Deutschland.
Sie ist heute im Naturalienkabinett in Waldenburg aufbewahrt,
einige Belege davon sind in unserer Ausstellung zu sehen.
Aus dem Deutschen Dosen-Museum Mönchengladbach ist eine Sammlung
von 196 Pillendosen von der Kaiserzeit Ende des 19. Jh. bis in
die Gegenwart ausgestellt.
Weitere Themen der Ausstellung sind: der Naturheilkundler
Friedrich Eduard Bilz, langjähriger Freund von Karl May in
Radebeul; die Kräuterheilkunde aus dem Erzgebirge mit dem
Laborantenwesen, Wanderapotheke und Likörhersteller;
Ostereierfärben mit Naturmaterialien oder der Benzinverkauf für
die ersten Autos um 1900.
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Verblüffend!
Textile Experimente "- von schlicht-sachlich bis üppig-raffiniert" |
Sonderausstellung Internationale Textilkunstausstellung
vom 31. Januar bis 15. März 2009
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Ausgestellt werden die Ergebnisse einer europaweiten
Ausschreibung, die von Gudrun Heinz (Karlsruhe und Pforzheim) als 2. Wettbewerb
für textile Kleinformate organisiert wurde und die nun ca. zwei Jahre lang als
Wanderausstellung unterwegs sein wird.
"Verblüffend! Textile Experimente" - dieser
Ausschreibungstitel motivierte 74 Textilkünstlerinnen und Textilkünstler aus
zehn verschiedenen europäischen Ländern dazu, eine oder zwei Arbeiten im Format
20 x 20 cm zu schaffen und dabei mindestens ein textiles und ein nicht-textiles
Material einzusetzen. Die Wahl der Technik und des Themas war frei, so dass
völlig unterschiedlich, von schlicht-sachlich bis üppig-raffiniert gearbeitete
Werke mit vielfältiger Thematik eingereicht wurden. Diese Freiheit ließ es nicht
nur zu, nach Lust und Laune etwas auszuprobieren, sie forderte gleichermaßen
dazu heraus, über den Tellerrand des eigenen Schaffens zu blicken.
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So finden sich unter den eingereichten 115 Arbeiten zwar überwiegend Werke, die
man vom Aufbau her als Quilts betrachten kann, aber auch eine beträchtliche
Anzahl, bei denen die Künstlerinnen und Künstler Grenzen des traditionellen
Patchwork/Quiltings überschritten oder sich aus einem anderen künstlerischen
Bereich kommend, der Herausforderung näherten.
Das Verblüffende an einer Arbeit besteht oft aus einem Aha-Erlebnis, das der
Betrachter hat, wenn er Dinge in einem unerwarteten Zusammenhang vorfindet, mit
einer ungewöhnlichen Material-Technik-Kombination konfrontiert wird oder sich
vielleicht erst auf den zweiten Blick, nämlich den auf den mitgelieferten
Kommentar, das Aha! oder gar auch noch ein zweites Aha! einstellt.
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Die Ausstellungsbesucher wählen einen Publikumsliebling, der am Ende mit einem
Preis belohnt wird.
Zur Ausstellung ist eine CD-ROM erschienen (statt Katalog), die käuflich
erworben werden kann.
www.quiltsundmehr.de
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Am Eröffnungswochenende bieten wir von Frau Gudrun Heinz
geleitete Quilt-Kurse an:
Samstag, 31. Januar 2009
10:00 bis ca. 16:00 Uhr,
mit Besuch der Ausstellung "Verblüffend! Textile Experimente",
50,00 € pro Teilnehmer
Kurs "Grundlagen des frei geführten Maschinenstickens /-quiltens"
Schwerpunkt dieses fünfstündigen Kurses ist die Einführung in die Technik des
frei geführten Maschinenstickens, wodurch auch das Repertoire für ein
phantasievolles freies Maschinenquilting erweitert wird. Lernen Sie die
Handhabung Ihrer eigenen Nähmaschine (muss über Stopffunktion und Stopffüßchen
verfügen) kennen. Wir erarbeiten beispielhaft einige eigene
Musterungsmöglichkeiten.
Mindestens 6, maximal 12 Teilnehmer mit Vorkenntnissen im Maschinen-nähen. Eigene
Nähmaschine muss mitgebracht werden.
Kursleitung: Gudrun Heinz, Karlsruhe/Pforzheim
Sonntag, 1. Februar 2009
10:00 bis ca. 16:00 Uhr,
mit Besuch der Ausstellung "Verblüffend! Textile Experimente",
50,00 € pro Teilnehmer
Kurs "Textile Experimente mit verschiedenen Materialien" frei
geführtes Maschinensticken für Fortgeschrittene"
Schwerpunkt dieses fünfstündigen Kurses ist der Einsatz verschiedener
Materialien (z.B. bemaltes Vliesofix, Angelina, Papier ...), um eine textile
Oberfläche in Verbindung mit frei geführter Maschinenstickerei interessant zu
verändern und zu gestalten. Das gewisse Etwas für einen Quilt - die individuelle
Interpretation eines Themas. Wir erarbeiten einige Beispiele mit
unterschiedlichen Materialien.
Mindestens 6, maximal 12 Teilnehmer mit Vorkenntnissen im frei geführten
Maschinensticken. Eigene Nähmaschine muss mitgebracht werden.
Kursleitung: Gudrun Heinz, Karlsruhe/Pforzheim
Anmeldung bis 15. Januar über:
• Textil- und Rennsportmuseum Hohenstein-Ernstthal,
Frau Palm, Telefon: 03723-47711
• Gudrun Heinz,
www.quiltsundmehr.de,
E-Mail: info@quiltsundmehr.de
Die Belegung der Kurse erfolgt in der Reihenfolge der Anmeldung, bei der die
Bezahlung der Kursgebühr erforderlich ist und die dadurch verbindlich wird. Für
jeden Workshop müssen sich jeweils mindestens 6 Teilnehmer verbindlich
angemeldet haben, sonst findet der Workshop nicht statt.
Bereits geleistete Zahlungen werden in diesem Fall zurück erstattet. Sollte die
Kursleiterin ausfallen, werde ich mich mit Ihnen verständigen und bereits
geleistete Zahlungen zurück erstatten.
Sollten Sie sich angemeldet haben, sind aber an der Teilnahme verhindert und
treten zurück, gilt Folgendes:
Bei Rücktritt vor dem 1. Januar 2009 wird die
halbe Zahlung zurück erstattet,
bei Rücktritt danach bis zum Datum des Workshops wird die Zahlung nicht zurück
erstattet, es sei denn, Sie haben in diesen Fällen eine Ersatzperson oder es
besteht eine Warteliste, aus der ein Teilnehmer nachrückt. Für den Rücktritt
gilt das Datum des Eingangs der Bekanntgabe des Rücktritts bei Quilts und mehr –
Gudrun Heinz.
Ich bitte um Verständnis für diese Regelung, die aus organisatorischen Gründen
leider notwendig ist.
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Bis zum 23. Januar 2009 erhalten Sie Bescheid darüber, ob der
Kurs zustande kommt und was mitzubringen ist. |
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Klosterarbeiten und Votivgaben - Religiöse Volkskunst aus Altbayern |
Sonderausstellung aus der bayerischen Partnerstadt Burghausen
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"Was verbirgt sich hinter einem Breverl? Welche
Bedeutung hat eine Kröte aus Wachs und was hat sie mit dem Glauben zu tun?
Die Ausstellung führt den Besucher in eine Welt, in der sich die tief
verwurzelte Religiosität und Volksfrömmigkeit in Gegenständen und Handlungen
niederschlägt, deren Form zuweilen eine Mischung aus Brauchtum, naturmagischen
Vorstellungen und kirchlichen Vorgaben ist.
Kunstvoll gefertigte Andachtsbilder, Reliquienfassungen, aber auch reizvolle
Arbeiten aus einfachstem Material lassen über die Vielfalt, den Reichtum an
Phantasie und die Freude an der Darstellung von religiösen Inhalten staunen.
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Die vorwiegend aus Ober- und Niederbayern stammenden Exponate geben Einblick in
das von der katholischen Religion durchdrungene und erfüllte Leben der
Bevölkerung im 18. und 19. Jahrhundert und zum Teil bis heute.
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"Sie wünschen bitte?" - Handel und
Gewerbe in Hohenstein-Ernstthal |
Handel und Gewerbe in einer industriell geprägten Kleinstadt wie
Hohenstein-Ernstthal haben im 20. Jh. eine außerordentliche Entwicklung
genommen. Mit der Industrialisierung Ende des 19. Jh. und einem enormen
Bevölkerungszuwachs kam es bis zum Ersten Weltkrieg zu eine großen Vielfalt an
Kleingewerbe und Einzelhandel. So finden wir um 1910: 47 Bäcker, 27 Fleischer,
51 Kolonialwarenläden, 22 Grünwarenhandlungen, 39 Schuhmacher, 12 Friseure, 14
Damen- und 34 Herrenschneider u. a. Zwei Jahrmärkte, ein Viehmarkt und ein gut
besuchter Wochenmarkt versorgten die Bevölkerung mit zusätzlichen Produkten und
Gebrauchsgütern.
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In den DDR-Jahren wurde der private Handel, das Handwerk sowie der Konsumverein
durch die staatliche HO und PGH's zurückgedrängt. Kaufhalle und Selbstbedienung
führten zu neuen Formen des Einkaufens. Mit der Verlagerung des Handels in die
am Rande der Stadt liegenden Gewerbegebiete und der Großformen der Supermärkte
kam es auch hier nach 1990 zu einem beträchtlichen Rückgang an Handel und
Kleingewerbe in der Innenstadt.
Die Sonderausstellung zeigt anhand einiger Einzelhandelsgeschäfte und
Handwerkseinrichtungen die Fülle und Vielfalt von Handel und Gewerbe in
Hohenstein-Ernstthal. So finden sich bei älteren Einwohnern noch gut bekannte
Namen wieder wie: |
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Kolonialwarenhandlung Eck-Beck in der Weinkellerstraße/Ecke
Dresdner Straße, gegr. 1873; Butterhandlung Lässig am Neumarkt (Butter-Lässig)
oder der als Putzgeschäft 1902 gegründete Laden von Gotthilf Bohne in der
Weinkellerstraße (Putz-Bohne), heute Textilladen. |
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Zu sehen sind außerdem eine komplett eingerichtete Schuhmacherwerkstatt und die
originale Ladeneinrichtung des Friseurgeschäftes Lorenz von der Herrmannstraße
47 von 1927. Weitere Themen sind Bäcker und Fleischer, Fotogeschäft Zienert,
Barth Optik - ehemals Weißhaar, Juwelier Ulke, das Schneiderhandwerk u. a. |
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"Rennfieber im Spiel" |
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In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Spielemuseum e. V. Chemnitz zeigt das
Textil- und Rennsportmuseum vom 13. Juni bis 31. August 2008 die
Sonderausstellung "Rennfieber im Spiel".
Ausgestellt sind ca. 70 deutsche und internationale Spiele von 1893 bis zur
Gegenwart, neben Kartenspielen und einer Rennbahn in der Hauptsache
Würfelspiele.
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Dabei geht es um Auto- und Motorradrennen auf berühmten Rennstrecken wie
unserem heimischen Sachsenring, dem Schleizer Dreieck, dem Nürburgring oder der
Rallye Monte Carlo, um Rundreisen durch Deutschland und Europa sowie auch um
Verkehrserziehung und technisches Wissen über Kraftfahrzeuge. Den
farbenfreudigen Spielplatten sind oft Auto- und Motorradspielfiguren aus Zinn
und später Kunststoff beigefügt.
Würfelspiele gehören in die Kategorie der "Games of Chance" – "Spiele des
Zufalls". Schon sehr früh entwickelten sich einfache Start-Ziel-Spiele mit einem
Spielfeld. Als Wettlaufspiele eigneten sich die Auto- und Motorradrennen sehr
gut dafür und erfreuten sich großer Beliebtheit.
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An Spieltischen können die Besucher selbst Rennspiele ausprobieren, darunter
auch das Sachsenringspiel von 1937. Es wurde als "Großer Preis von Europa"
erstmals herausgegeben und in leicht veränderter Form zum 80-jährigen Jubiläum
neu aufgelegt. In einer limitierten Auflage sind Nachbildungen der originalen
Motorradfahrer-Zinnfiguren enthalten.
Die zeichnerische Gestaltung der Spielplatte nach dem originalen Verlauf des
Sachsenrings stammt von dem Musterzeichner Otto Baumgärtel aus Oberlungwitz.
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Das "Sachsenring-Spiel" kann im Museum käuflich erworben werden:
- 19,90 € die einfache Variante und
- 49,90 € die Zinnvariante. |
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"formschön
und bügelfrei – Plaste und Chemiefaserstoffe in der DDR"
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Vor 100 Jahren erfindet der belgische Chemiker Backeland den ersten industriell
hergestellten Kunststoff, den er Bakelit nennt.
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Wegen seiner Festigkeit und
Isolierfähigkeit werden in den Anfangsjahren vor allem Bauteile für elektrische
Geräte wie Telefon, Lampen oder Radios gefertigt, die sich in schwarz und
dunklen Brauntönen zeigen. Die 1937 in Deutschland und Amerika entwickelten
ersten Kunstfasern führen in der Anwendung zunächst zu den heiß begehrten Nylon-
und Perlonstrümpfen.
Ab Mitte der 1950er Jahre, nach der Überwindung der Nachkriegszeit, setzt eine
vielfältige Anwendung von Kunststoffen ein. In den Haushalt ziehen neue Produkte
in leuchtenden Farben und aerodynamischem Design ein: Küchen- und
Kaffeemaschinen, Plaste-Kristall, Eierbecher Marke Huhn, Gewürzdosen oder der
dreigeteilte Plasteteller in der Schulspeisung und Betriebskantine sind im
DDR-Alltag allgegenwärtig |
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Zeitgleich erleben Kunstfasern eine enorme Steigerungsrate. Sie stehen
symbolhaft für Modernität und Freiheit in der Zeit des "Wirtschaftswunders" der
Bundesrepublik und des in der DDR aufgelegten Chemieprogramms, welches "Wohlstand Schönheit und Glück" verheißt. 1959 muss die DDR auf den bis dahin
gesamtdeutschen Markennamen Perlon verzichten und führt den Begriff Dederon ein.
Aus dem luftigen Traumstoff kommen rauschende Petticoatkleider, zarte Unter- und
Nachtwäsche und bügelfreie Männer-hemden in Mode. Kittelschürzen und
Einkaufsbeutel aus Dederon sind heute noch Symbol für die untergegangene DDR.
Hinzu treten Kunstfasermarken wie Präsent 20, Grisuten, Wolpryla, Regan.
Die pflegeleichten Textilien aus reinen Kunstfasern täuschen jedoch langfristig
nicht über die unangenehmen Trageeigenschaften wie Schweißbildung hinweg. Ab
Mitte der 1970er Jahre, bedingt auch durch die Ölkrise, führt die Entwicklung
wieder hin zu Naturfasern und Mischgeweben.
Die Ausstellung zeigt an einigen Beispielen von Bakelit die Anfänge in der
Anwendung von Kunststoffen in der ersten Hälfte des 20. Jh. In den Bereichen
Haushalt, Küche, Spielzeug sowie Bekleidung wird die um 1960 einsetzende
Vielfalt sichtbar. Kunststoffe und Kunstfasern sind seitdem aus dem DDR-Alltag
nicht mehr wegzudenken. |
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"Puppenstube und Kaufmannsladen –
Eine Zeitreise durch das 20. Jahrhundert" |
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Gezeigt werden:
13 Puppenstuben und Puppenhäuser
6 Kaufmannsläden
3 Pferdeställe
1 Reitschule
und viele Details rund um die Puppenküche sowie Spielzeug.
Puppenstuben widerspiegeln oft detailgetreu den jeweiligen Zeit-geschmack der
Erwachsenenwelt. Der Bogen im 20. Jahrhundert erstreckt sich von einem
Kaufmannsladen aus der Gründerzeit kurz vor 1900 bis zum Barbie-Puppenhaus um
2000.
Neben gekauften Exemplaren sind zahlreiche Beispiele Eigenbau die oft noch
erweitert wurden und denen man die zahlreichen Kinderhände ansieht, mit denen
sie bespielt wurden. Die Hälfte der Exponate sind Leihgaben, die eine Geschichte
zur ihrer Entstehung und Weitergabe an die nächste Generation erzählen.
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Die Weihnachtsbäume in der Ausstellung wurden geschmückt von Schulklassen der
Förderschule "Am Sachsenring". |
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"Flachs und Leinen - von der Weberinnung bis zu technischen
Textilien" |
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Die Sonderausstellung zeigt
die Her-stellungsstufen des Leinengewebes aus der
Flachspflanze sowie zahlreiche Beispiele von historischen
Leinen-textilien. Im Kontext dazu stehen die Exponate der
hiesigen Leineweber-innungen. Darunter befindet sich das
Innungsbuch der Ernstthaler Zeug- und Leineweberinnung von
1692. Darin enthalten ist 1856 die Eintragung der
Meisterrechtserlangung von Heinrich August Mai, Vater des
berühmten Schriftstellers Karl May.
Ca. 50 Bügeleisen aus der Sammlung von Wolfgang
Hallmann aus Hohenstein-Ernstthal verdeutlichen die
Mühseligkeit des Glättens von Textilien und eine kurze
Geschichte des Bügeleisens selbst.
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In Zusammenarbeit mit der SachsenLeinen GmbH aus
Waldenburg wird auf die heutige, vorwiegend im technischen
Bereich angesiedelte Verwendung von Flachs als
nachwachsender Rohstoff eingegangen. Im Zeitalter
gravierender Umweltveränderungen ist Nachhaltigkeit und
Recyclingfähigkeit von Rohstoffen immer mehr gefragt.
Dabei gewinnen auch Flachs und Leinen als technische
Textilien an Bedeutung. Dazu gehören u. a. Geomatten,
Dämmstoffe und Autotürverkleidungen.
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"Legenden vom Ring - 80
Jahre Motorsportgeschichte auf einem außergewöhnlichen
Kurs"
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80 Jahre Sachsenring sind
der Anlass, ab 7. Juli in einer Sonderausstellung die Legenden vom Ring
anschaulich darzustellen und spannend zu erzählen.
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Die 1927 als Badberg-Vierecks-Rennen gegründete Rennstrecke erfährt Ende der
1930er Jahre mit dem "Großen Preis von Europa" internationale Anerkennung. Die
ersten Nachkriegsrennen 1949 und 1950 erreichen mit 380.000 bzw. 480.000
Zuschauerrekorde. Zu den spannendsten Rennen zählen in den 50er Jahren die der
Seitenwagengespanne. Autorennen werden seit 1949 ausgetragen. Die Zeit der
Weltmeisterschaftsläufe von 1961 bis 1972 präsentiert Weltklasse-Fahrer und ihre
Maschinen. Danach schwindet das große internationale Flair. Der "Große Preis der
DDR" lässt nur noch Starter aus den sozialistischen Ländern zu. Drei tödlich
verunglückte Fahrer 1990 bringen das Aus der 8,6 km langen Rennstrecke.
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Die Initiative des Automobil- und Motorradclubs
Sachsenring e. V. im ADAC und die Eröffnung des
Verkehrssicherheitszentrums 1995 auf einem neuen Kurs in unmittelbarer
Nachbarschaft führen den Sachsenring wieder zurück in die Grand-Prix-Riege des
Motorradrennsports.
Neben Rennmaschinen ab 1923 bis heute wird der berühmte Rennwagen "Melkus RS
1000" zu sehen sein. Themen wie der "Kleine Sachsenring" 1949 -1960, die Rad-WM
1960, ein Starterfeld aus der Weltmeisterschaftszeit 1961 bis 1972 sowie das
Leben der Besucher an der Strecke während des Ausnahmezustandes für die Stadt
Hohenstein-Ernstthal werden anschaulich dargestellt. Die großen wir die kleinen
Namen: Jimmie Guthrie, Ewald Kluge, Christa Böttcher, Helga Steudel, Giacomo
Agostini, Heinz Melkus, Horst Fügner, Dieter Braun, Frank Wendler, Klaus
Klötzer, Valentino Rossi, Steve Jenkner u. v. a. mehr werden mit Exponaten,
Bildern und Geschichten vom Sachsenring wieder lebendig.
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"Aus dem Nähkästchen geplaudert –
Sticken, Stricken, Nähen, Klöppeln"
10 Jahre Klöppelzirkel im HALT |
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Die Ausstellung zeigt die Vielfalt textiler Handarbeiten vom Biedermeier bis in
die DDR-Zeit mit den entsprechenden Nähkästchen und zahlreichen
Hand-arbeitsutensilien.
Der seit 10 Jahren bestehende Klöppelzirkel im Arbeitslosentreff HALT von
Hohenstein-Ernstthal präsentiert sich mit einem Querschnitt seiner Arbeiten.
Zwei Privatsammler bereichern mit einem kleinen Ausschnitt ihrer Sammlung unsere
Ausstellung:
Goldschmied Thorvald Greif stellt ca. 800 Fingerhüte aus. Er ist Besitzer des
weltweit einmaligen Fingerhutmuseums in Creglingen. Zur Eröffnung wird er in
einem Vortrag zur Geschichte des Fingerhutes sprechen. |
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Jens Hüttig aus Altenburg ist Sammler von Nähmaschinen. Eine Besonderheit
stellen Kindernähmaschinen dar, wovon ca. 15 Exponate in unserer Ausstellung zu
sehen sein werden.
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"Unter'm Weihnachtsbaum"
Spielzeug und Baumschmuck vom Biedermeier bis in die
DDR-Zeit |
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Die diesjährige Weihnachtsausstellung zeigt 6 verschiedene
Weihnachts-situationen mit dem entsprechenden Spielzeug wie Puppen und
Puppen-wagen, Puppenstuben und Kaufmanns-läden, Fahrzeuge, Ritterburg,
Pferdestall, Schaukelpferde, Kinder-bücher, Puzzle, Gesellschaftsspiele u.a.
Geschmückt sind Weihnachtsbäume aus den Zeiten: um 1860; um 1900; um 1935;
erzgebirgische Weihnacht; 1944 in englischer Kriegsgefangenschaft und um 1965.
Der Weihnachtsbaumschmuck ist z. T. original, nach historischen Abbildungen
nachempfunden oder aus Lauscha, Thüringen bezogen, wo man ihn heute nach alten
traditionellen Mustern nachgestaltet.
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"Der Strumpf in der Mode"
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am Freitag, dem 29. September, 19:00 Uhr |
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Gezeigt werden vielfältige Beispiele aus unserer Textilsammlung, die die
hiesige Strumpfherstellung vom Handkulierstuhl Ende des 19 Jh. über die
Cottonmaschine zu Anfang des 20. Jh., die Kunstseide sowie Perlon- und
DEDERON-Zeit bis hin zu den aktuellen Produktionen von Lindner-Socken und
ROGO-Strümpfen repräsentiert.
Die Strumpfkollektionen werden kombiniert mit originaler Mode vom Ende
des 19. Jahrhunderts bis in die 1960er Jahre und die Gegenwart; u.a. zwei
Brautkleider von 1907 und 1960. Zahlreiche Damengarderobe stammt von einer
Fabrikantenfamilie aus Hohenstein-Ernstthal. Neben der Damenmode sind auch
Beispiele von Herrenmode, Kindermode und Trachtenmode der Altenburger Bauern
vertreten. |
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Accessoires wie Hüte, Handschuhe, Taschen, Strumpfbänder und Schmuck
vervollständigen die Ausstellung. |
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"Haushaltstechnik
made in DDR"
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Zwischen
Planwirtschaft und Konsumgüterproduktion
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Die Sonderausstellung ist in vier Themen gegliedert. Gezeigt werden technische
Geräte aus den Bereichen Küche, Textilien, Wohnen und Freizeit. Die Exponate
werden ergänzt mit zeittypischem Geschirr, Haushaltsplaste, Kochbüchern,
Wohnaccessoires, Bedienungsanleitungen, Textilien u. a.
Die Küchenmaschine "KOMET" aus den 50er und 60er Jahren sowie der
Kühlschrank "Nordstern" von 1961 und eine Kollektion Kaffeemaschinen sind
einige Beispiele zum Thema Küche. |
Mit der Waschmaschine MW 66, Bügelbrett und Bügeleisen, einer
Haushaltmangel, der Nähmaschine "VERITAS" und dem Handstrickapparat
"Strickfee" wird der Bereich Textilien im Haushalt thematisiert. Dazu
gibt es einige Beispiele von Mode der sechziger bis achtziger Jahre, auch
einbezogen Konfektionsprodukte aus der hiesigen Textilregion.
Das Fernsehgerät "Rubens" von 1956, die Nachgestaltung eines Wohnzimmers aus
den sechziger Jahren mit dem Fernsehmusikschrank "CLUB" und der erste
Farbfernseher "COLOR 20" von 1969 sind einige Exponate aus dem
Wohnbereich. Eine kleine Kollektion von Radios und Heimelektronik rundet
dieses Thema ab.
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Foto-, Dia- und Heimkinoapparate beleuchten den Freizeitbereich.
Haushaltsgeräte im Kontext Geschenke zur Jugendweihe oder Hochzeit, die
Verpackungs- und Einkaufskultur sowie Versandhandel, HO und Konsum
beleuchten die Konsumkultur in der DDR.
Ein besonderes Exponat stellt der Kipptrommelmischer "Achat 2" aus dem VEB
Nickelhütte St. Egidien dar. Er ist ein regionales Beispiel für die seit Mitte
der siebziger Jahre von oben verordnete Konsumgüterproduktion.
Die Ausstellung wird textlich begleitet von Informationen zur
Wirtschafts-politik in der DDR. Die "sozialistische Planwirtschaft" war
letztendlich zum Scheitern verurteilt.
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"Ostereier aus aller Welt"
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Die
Ausstellung stammt aus der Sammlung von Frau Annelies Spitzner
aus Auerbach.
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Sie sammelt seit fast 10 Jahren Ostereier aus Deutschland
und weltweit. Von anfänglich 70 Stück für den eigenen jährlichen
Osterschmuck, ist die Sammlung auf über 1.000 Exemplare angewachsen. Davon
werden ca. 650 in unserer Ausstellung zu sehen sein.
Neben traditionellem Ostereierschmuck und der eigenen
Herstellung in verschiedenen neueren Bastel-techniken, bezieht Frau Spitzner
Ostereier auf ihren Reisen, vor allem in die osteuropäischen Länder.
Als Vogtländerin entwickelt sie zur Zeit eine neue
Kreation, das "vogtländische Ei". Hier werden in unterschiedlichen Techniken
Motive der Plauener Spitze verwendet.
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Von ihren Reisen und Begegnungen mit den Menschen, von
denen sie Ostereier erhalten hat, kann Frau Spitzner viele Geschichten
erzählen, die zur Eröffnung der Ausstellung am 1. April zu hören sein
werden.
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Träume aus Blech - Spielzeug von
Generationen
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Gezeigt wird Blechspielzeug wie Eisenbahnen, allerlei Fahrzeuge
sowie Dampfmaschinen, Riesenrad und Raketenkarussell in Funktion aus der Zeit
von ca. 1920 bis 1980, von privaten Leihgebern, aus dem eigenen Bestand und
von anderen Museen.
Eine Besonderheit ist der Nachbau der elektrischen Überlandbahn
Hohenstein-Ernstthal - Gersdorf- Lugau - Oelsnitz in Spur 0 durch die Firma
Lehnhardt, Oberlungwitz.
Zu der funktionstüchtigen Modellanlage wird anhand
zahlreicher Fotos, von Originaldokumenten und Relikten, sowie der Vorführung
eines Videos die Geschichte der
von 1913 bis 1960 bestehenden Verkehrsverbindung auf-gezeigt.
Erstmals gezeigt wird ein mehrteiliges Puppenhaus, entstanden
in den Jahren ca. 1920 bis 1940. Das Puppenhaus ist eine Schenkung von Frau
Maike Berger aus Hohenstein-E. an das Museum.
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Die Weihnachtsausstellung ist mit Tannenbäumen bestückt, die
von sechs Kindergarteneinrichtungen
aus Hohenstein-Ernstthal und
Wüstenbrand mit selbst
gebasteltem Baumbehang geschmückt sind. |
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Gewebte Bilder - Tradition sächsischer
Webkunst
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Mit der Sonderausstellung geben wir dem Besucher einen
Einblick in die Tradition der sächsischen Webkunst. Hier werden Webbilder unterschied-lichster Art ausgestellt,
wie Stadt- und Landschaftsdarstellungen, romantische
Motive nach Ludwig Richter und Spitzweg, Tiermotive,
Gebetsteppiche sowie Erzeugnisse der Damast-, Frottier-
und Bänderweberei. |
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100
Jahre VfL 05
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Die Ausstellung gewährt einen Einblick in die Arbeit und
die Aktivitäten des "Verein für Leibesübungen" seit seiner Gründung 1905 bis
heute. Viele Fotos, spannende Spielberichte, Pokale und Urkunden würdigen
mehrere Sportgenerationen der Turner, Kegler, Tennisspieler und Fußballer. Höhepunkte und traurige Momente sowie die Arbeit mit der Jugend werden noch
einmal aufgezeigt. Auf Video kann man wichtige Spielszenen vergangener Jahre
ansehen. In der Zeit der Ausstellung besteht die Möglichkeit zur Ersteigerung
verschiedener original Fußballtrikots von Ingo Hertzsch,
Hans Uwe Pilz und Alexander Tetzner.
Die Trikots hängen im Museum aus, wo
auch Ihre Gebote bis 4. September 05 entgegen genommen werden. |
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Der Erlös aus dieser Versteigerung wird den
Nachwuchssportlern des VfL 05 zur Verfügung gestellt.
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Geschichte der Spielkarte
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Die Ausstellung gibt einen Einblick in die Geschichte der
Spielkarte von ihren Anfängen bis heute.
Die Ausstellungsstücke erinnern an das
Handwerk der Spielkartenmacher und deren Drucktechniken. Dabei kommt ein großer
Teil der historischen Stücke und Schautafeln aus der Sammlung des
Spielkartenmuseums im Schloss Altenburg sowie von privaten Sammlern.
Gleichzeitig soll die Ausstellung an das Spielen in der Familie erinnern.
Deshalb findet am 5. Dezember 04 ein Spiele - Nachmittag und
Spielkarten basteln für Kinder statt.
Am 11.12.04 startet um 10:00 Uhr ein großes Skatturnier um den
Pokal des Textil- und Rennsportmuseums. |
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Erfolgsserie ZÜNDAPP 1917
bis 1984
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Begleiten Sie uns durch eine Ausstellung, die möglich wurde durch die
großzügige Unterstützung des Deutschen Technik Museums Berlin und ganz besonders
durch die Anregung und umfangreiche inhaltliche sowie organisatorische Hilfe von
Herrn Ulrich Kubisch.
Die Ausstellung "Erfolgsserie ZÜNDAPP" zusammengestellt aus dem reichen
Berliner Fundus präsentiert sich heute erstmalig in den neuen Bundesländern -
mitten im Herzen des Sächsischen Motorsports.
Auf diese Premiere im Textil- und Rennsportmuseum sind wir stolz. Zu sehen sind
einmalige Exponate eines Abschnittes deutscher Zweiradgeschichte.
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Unser Dank gilt auch den Sponsoren, die sich bereitwillig für die Umsetzung
der Ausstellung zur Verfügung gestellt haben.
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DDR Rückblicke - Gründung vor
55 Jahren
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Die Ausstellung gibt einen Einblick in 4 Jahrzehnte DDR-Geschichte.
Anhand
der gezeigten Gegenstände aus Haushalt, Freizeit, Sport und Schule, über die
Konsumgüterproduktion bis zu politischen Informationen wird der Einblick in die
gesellschaftliche Entwicklung der DDR mit ihren Widersprüchen, humorvoll gewürzt
durch die damals gängigen Witze, gegeben.
Eine Umfangreiche Chronik dient besonders für jüngere Besucher als Leitfaden
und Orientierung bei der Einordnung der Exponate. |
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Uhren und ihre Zeit
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Zeit kann man nicht sehen, nicht riechen und nicht berühren. Aber sie ist
hörbar wenn die Uhren aus der Sammlung von K. Moscardini ticken.
Uhren aus der Zeit von ca. 1850 bis heute bestechen in Design, Material und vor
allem durch ihr interessantes Innenleben.
Mit der Erfindung der Uhr im späten Mittelalter machte sich der Mensch von der
Zeiteinteilung der Sonne unabhängig. Und heute??? Die Ausstellung präsentiert
Exemplare von Taschen-, Armband-, Stand- oder Schiffsuhren, Wecker-, Wand- und
Schmuckuhren, Exotische Zeitmesser und Werkzeuge des Uhrmachers, wie zum
Beispiel eine Uhrmacherdrehmaschine mit Handschwungrad, wie sie Ende des
18./Anfang des 19. Jahrhunderts verwendet wurde. |
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Airbrush - Einblicke
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Die Aussteller Sven Sonka und Martin Jahnecke geben einen Einblick
in ihre Airbrush-Arbeiten.
Eine Technik, aber zwei unverwechsel-bare Handschriften.
So schmückt Sven Sonka, Jahrgang 1974, von Beruf Lackierer, mit
seinen Motiven Gegenstände ganz unterschiedlicher Art, von Snowboards,
Fahrrädern bis zu Motorrädern.
Martin Jahnecke, 21 Jahre, Student an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein
zeigt aus seiner Bildermappe Arbeiten zu Mensch und Natur.
Zum internationalen Museumstag, am 16. Mai von 15 bis 16 Uhr stehen
beide Künstler für Fragen zur Verfügung und werden
die Technik dem interessierten Publikum vorführen.
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Geschichte der
Drucktechniken
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Die Wiedereröffnung des Hauses nach dem Einbau einer neuen Heizung war
zugleich mit der Präsentation einer neuen Sonderausstellung zur Geschichte der
Drucktechniken verbunden.
Im Mittelpunkt steht eine kleine "Boston-Presse", die um 1920 bei einer Firma im
sächsischen Kamenz entstand. Hinzu kommen weitere Exponate wie z.B. Setzkästen
mit verschiedenen Lettern, Bilddruckplatten, Winkelhaken, Walzen, Ahle oder
Eckenrundmaschine aus den Beständen der Firma Oehme Druck.
Werbe- und
Buchdrucke, Erläuterungen zu Drucktechniken, Papiere und Druckfolien verweisen
auf die komplizierte Technik des Druckhandwerks.
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Die Geschichte der Hohensteiner Druckerei begann übrigens um 1850. Die Firma
Ringwerbung GmbH aus Lichtenstein gibt einen Einblick in die
4-Farb-Siebdrucktechnik und bietet gleichzeitig durch den aufgebauten
Siebdrucktisch die Möglichkeit zum Druckversuch für mutige Besucher. |
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